REGENBOGEN - BRÜCKE

Tiere treten in unser Leben und begleiten uns eine Weile.
Manche bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.

In Gedenken an Bonny, Celly, Eclipse & alle Vierbeiner, die uns eine Weile auf unserem Lebensweg begleitet haben!


DIE REGENBOGENBRÜCKE!

Genau auf dieser Seite des Himmels gibt es einen Ort, der Regenbogen-Brücke heißt.

Wenn ein Tier stirbt, das jemanden hier besonders nahe stand, dann geht dieses Tier zur Regenbogen-Brücke.
Da gibt es Wiesen und Hügel für unsere speziellen Freunde, damit sie herumrennen und miteinander spielen können.
Da gibt es reichlich Futter, Wasser und Sonnenschein und unsere Freunde haben es warm und gemütlich.

Alle die Tiere, die krank und alt waren, werden Gesundheit und Kraft wiedererlangen; die, die verletzt und verkruüüppelt waren, werden wieder ganz und stark - genauso, wie wir uns in unseren Träumen von vergangenen Zeiten an sie erinnern.
Die Tiere sind glücklich und zufrieden, außer einer Kleinigkeit: sie vermissen jemanden ganz besonderen, der zurückbleiben mußte.

Sie alle laufen herum und spielen miteinander, aber der Tag wird kommen, wenn eines plötzlich innehält und in die Ferne schaut.
Seine leuchtenden Augen sind voller Entschlossenheit, sein erwartungsvoller Körper zittert.
Plötzlich fängt er an von der Gruppe wegzulaufen, fliegend über das grüne Gras tragen ihn seine Beine schneller und schneller.

DU bist entdeckt worden, und wenn du und dein besonderer Freund sich endlich treffen, werdet ihr euch in freudiger Wiedervereinigung aneinander festhalten, um nie wieder getrennt zu werden.
Glückliche Küsse regnen auf dein Gesicht, deine Hände liebkosen wieder den geliebten Kopf und wieder einmal siehst du in die vertrauensvollen Augen deines geliebten Haustieres, so lange abwesend von deinem Leben, aber niemals abwesend von deinem Herzen.

Dann überquert ihr die Regenbogen - Brücke gemeinsam.... 

 (´┐Żbersetzt aus dem Englischen Autor des englischen Originals: Paul C. Dahm - The Rainbow Bridge)

  RING-FJORDEN´S QUINTO

  RING-FJORDEN´S DINES

  RAISSA v.d. HERHOUT

  AMARYLLIS PIA

 ECLAIR´S YVONNE (YVI) 

  ECLAIR´S ILLAINE  (Lenchen)

 ECLAIR´S QUENDY 16.03.1996-24.07.2010

 SARA le BIARRITZ 22.05.2011

 ECLAI`R´S BIANCA 22.11.2011

  Andere tierische Mitbewohner

Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon
Jean de La Fontaine (1621-1695)
Französischer Fabeldichter und Novellist
 
Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot,
der ist nur fern,
 tot ist nur, wer vergessen wird.
Immanuel Kant
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Kennst Du die Geschichte vom kleinen Dackel-Spitzmischling Timmy?

Timmy blieb plötzlich stehen. Hinter ihm spielten Hunde auf einer bunten Sommerwiese, jagten einander und rauften spielerisch. Es sah so fröhlich aus, aber vor ihm, im klaren ruhigen Wasser des Teiches, sah er seinen  Tom. Und der weinte bitterlich. Er tapste ins Wasser und versuchte, ihn zu berühren, und als er das nicht konnte, hüpfte er hinein. Nun war er ganz nass und Toms Bild tanzte auf den Wellen fort.
"Tom!" rief er. "Ist etwas nicht in Ordnung?"
Timmy drehte sich um.
Eine Dame stand am Ufer desTeiches, mit traurigen, aber liebevollen Augen.
Der kleine Timmy seufzte und kletterte aus dem Wasser.
"Das muss ein Fehler sein", sagte er. "Ich sollte nicht hier sein".
Er sah zurück ins Wasser und das Bild seines Toms  spiegelte sich wieder darin.
"Ich bin doch noch ein Baby. Tom sagt, das muss ein Irrtum sein. Er sagt, ich darf gar nicht hier sein".
Die freundliche Dame seufzte und setzte sich ins Gras. Der kleine Timmy kletterte auf ihren Schoß. Es war nicht Toms Schoß, aber es war fast genauso gut. Als sie begann, ihn zu streicheln und genau dort unter dem Kinn zu kraulen,  wo er es am liebsten mochte, fing er fast gegen seinen Willen an sich wohl zu fühlen.
"Ich fürchte, es ist kein Fehler. Es ist Dir bestimmt, hier zu sein, und Dein Tom weiß es tief in seinem Herzen", sagte die Dame.
Der kleine Timmy seufzte und lehnte seinen Kopf an den Fuß der Dame.
"Aber er ist so traurig. Es tut mir so weh, ihn so weinen zu hören. Und auch Mommy  und die Kinder sind traurig".
"Aber sie wussten von Anfang an, dass dies geschehen würde".
"War ich denn krank?"
Das überraschte den kleinen Timmy. Niemand hatte jemals etwas darüber gesagt und er hatte oft zugehört wenn sie dachten, er schliefe. Sie sprachen stets nur darüber, wie schön er doch war und wie schnell er gewachsen war.
"Nein, sie wussten nicht, dass Du krank warst", sagte die freundliche Dame.
"Aber dennoch wussten sie, dass sie die Tränen gewählt hatten".
"Nein, das taten sie nicht", sagte der kleine Timmy. "Wer würde schon Tränen wählen?"
Sanft küsste die Dame sein Köpfchen. Er fühlte sich sicher und warm und geliebt - aber er war noch immer voll Sorge um seinen Tom.
"Ich will Dir eine Geschichte erzählen", sagte die Dame.
Der kleine Timmy  sah auf und sah die anderen Tiere näher kommen. Hunde - Peggy,  Candy, Henry, Elvira, Inook, Kessy, Bilbo, Nico, Oscar, Kim, Chuck und Blacky. Katzen  auch - Peterle und Lorian und Lena. Sogar eine Eidechse namens Clyde und einige Ratten und ein Hamster namens Odo. Alle legten sich erwartungsvoll ins Gras rund um die Dame und sahen wartend zu ihr auf.
Sie lächelte und begann:
"Vor langer, langer Zeit gingen die kleinen Engel zum Oberengel und baten ihn um Hilfe, weil sie so einsam waren. Der Oberengel brachte sie zu einer grossen Mauer mit vielen Fenstern und ließ sie aus dem ersten Fenster auf alle möglichen Dinge schauen - Puppen und Stofftiere und Spielzeugautos und vieles mehr.
"Hier habt ihr etwas, das ihr lieben könnt,", sagte der Engel. "Diese Dinge werden eure Einsamkeit vertreiben".
"Oh, vielen Dank", sagten die kleinen Engel. "Das ist gerade, was wir brauchen".
"Ihr habt das Vergnügen gewählt", erklaerte ihnen der Oberengel.
Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurueck.
"Dinge kann man schon lieben", meinten sie. "Aber sie kümmern sich nicht darum, dass wir sie lieben".
Der Oberengel führte sie zum zweiten Fenster. Sie sahen hinaus und sahen alle möglich Arten wilder Tiere.
"Ihr könnt diese Tiere lieben", sagte er. "Sie werden wissen, dass ihr sie liebt."
Die kleinen Engel waren begeistert. Sie liefen hinaus zu den Tieren. Einer gründete einen Zoo, ein anderer ein Naturschutzgebiet, einige fütterten die Vögel.
"Ihr habt die Befriedigung gewählt", sagte der Oberengel.
Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurück.
"Sie wissen, dass wir sie lieben", sagten sie. "Aber sie lieben uns nicht wieder. Wir möchten auch geliebt werden."
So führte sie der Oberengel zum dritten Fenster und zeigte ihnen die Menschen.
"Hier sind Menschen zum Lieben", erklärte er ihnen.
Die kleinen Engel eilten hinaus zu den Menschen.
"Ihr habt die Verantwortung gewählt", sagte der Oberengel.
Aber bald waren sie wieder zurück.
"Menschen kann man schon lieben", klagten sie "aber oft hören sie auf, uns zu lieben und verlassen uns. Sie brechen unsere Herzen."
Der grosse Engel schuettelte den Kopf.
"Ich kann euch nicht mehr helfen. Ihr müsst mit dem zufrieden sein, was ich euch gegeben habe."
Da entdeckte einer der kleinen Engel ein weiteres Fenster und sah kleine und grosse Hunde und Katzen, Eidechsen, Hamster und Frettchen. Die anderen liefen herbei und bestaunten sie.
"Was ist mit denen?" riefen sie.
Aber der Oberengel schob sie vom Fenster weg.
"Das sind Gefühlstrainer", sagte er. "Aber wir haben Probleme mit ihrem Operating System."
"Würden sie wissen, dass wir sie lieben?" fragte einer.
"Ja", erwiderte der Oberengel widerstrebend.
"Und würden sie uns wiederlieben?" fragte ein anderer.
"Ja", erwiderte der grosse Engel.
"Werden sie je aufhören, uns zu lieben?" riefen sie.
"Nein", gestand der grosse Engel. "Sie werden euch für immer lieben."
"Dann sind sie genau das, was wir uns wünschen", riefen die kleinen Engel.
Aber der Oberengel war sehr aufgeregt.
"Ihr versteht nicht", erklärte er ihnen. "Ihr müsst sie füttern. Und ihr müsst ihre Umgebung reinigen und immer für sie sorgen."
"Das tun wir gerne", riefen die kleinen Engel.
Und sie hörten nicht zu. Sie beugten sich nieder und nahmen die zahmen Tiere in die Arme und die Liebe in ihrem Herzen spiegelte sich in den Augen der Tiere.
"Sie sind nicht gut programmiert" rief der Oberengel, "es gibt keine Garantie für sie. Wir wissen nicht, wie lange sie halten. Manche hören sehr rasch auf zu funktionieren, und manche halten länger!"
Aber das kümmerte die kleinen Engel nicht. Sie drückten die warmen weichen Körperchen an sich und ihre Herzen füllten sich mit Liebe, so daß sie fast zersprangen.
"Wir haben unsere Chance!" riefen sie.
"Ihr versteht nicht", versuchte es der Oberengel zum letzten Mal. "Sie sind so gemacht, daß selbst der Haltbarste von ihnen euch nicht ueberleben wird. Euer Schicksal wird sein, durch ihren Verlust zu leiden!"
Die kleinen Engel betrachteten die Tiere in ihren Armen und schluckten.
Dann sagten sie tapfer: "Das macht nichts. Es ist ein fairer Tausch für die Liebe, die sie uns geben."
Der Oberengel sah ihnen nach und schuettelte den Kopf.
"Nun habt ihr die Tränen gewählt", flüsterte er.
"Und so ist es auch geblieben", meinte die freundliche Dame. "Und Tom und deine Mommy und die Kinder wissen das. Wenn sie euch in ihr Herz schließen, wissen sie, dass ihr sie eines Tages verlassen werdet und sie weinen müssen."
Der kleine Timmy  setzte sich auf.
"Warum nehmen sie uns dann zu sich?" fragte er erstaunt.
"Weil auch nur eine kurze Zeit eurer Liebe den Kummer wert ist."
"Oh", sagte der kleine Timmy und starrte wieder in den Teich. Da war noch immer das Bild seines Tom, weinend.
"Wird er jemals aufhören zu weinen?"
Sie nickte. "Sieh, der Oberengel bedauerte die kleinen Engel. Er konnte die Tränen nicht wegzaubern, aber er mochte sie besonders."
Sie tauchte die Hand in den Teich und lie´┐Ż das Wasser von ihren Fingern tropfen.
"Er machte heilende Tränen aus diesem Wasser. Jede Traene enthält ein bisschen von der glücklichen Zeit und all dem Knuddeln und Streicheln und der Freude an Dir. Wenn Dein Tom weint, heilt sein Herz. Es mag seine Zeit dauern, aber durch seine Tränen fühlt er sich besser. Nach einiger Zeit wird er nicht mehr so traurig sein, wenn er an Dich denkt, und sich nur der schönen Zeit erinnern. Und er wird sein Herz wieder für einen neues Hundchen öffnen."
"Aber dann wird er eines Tages wieder weinen!"
Die Dame laechelte ihn an und stand auf.
"Aber er wird auch wieder jemanden lieb haben. Daran wird er denken". Sie nahm Peggy, Candy, Henry, Elvira, Inook, Kessy, Bilbo, Nico, Oscar, Kim, Chuck und Blacky nacheinander  in ihre Arme und kraulte sie genau dort  wo sie es so mochten.
"Sieh nur, die Schmetterlinge kommen. Sollen wir nicht spielen gehen?"
Die anderen Tiere liefen voraus, aber der kleine Timmy wollte seinen Tom noch nicht verlassen.
"Werden wir jemals wieder zusammen sein?"
Die freundliche Dame nickte.
"Du wirst in den Augen jedes Hundes sein, die er ansieht. Und er wird Dich im Bellen jedes  Hundes hören. Und spät in der Nacht, wenn er einschläft, wirst Du ihm nahe sein und ihr werdet beide Frieden haben. Und bald, eines Tages, wirst Du ihm einen Regenbogen senden, damit er weiss, dass Du in Sicherheit bist und hier auf ihn wartest."
"Das gefällt mir", sagte der kleine Timmy und warf einen letzten langen Blick auf seinen Tom. Er sah sein Lächeln unter seinen Tränen und wusste, dass ihm eingefallen war, wie er fast in die Badewanne gefallen wäre.
"Ich hab' dich lieb, Tom", flüsterte er. "Es ist schon okay, wenn Du weinst".
Er blickte zu den anderen, die spielten, und lachten mit den Schmetterlingen.
"Oh, Tom! Ich gehe jetzt spielen, okay? Aber ich werde immer bei Dir sein, das verspreche ich."
Dann wandte er sich um und lief den anderen nach...


Autorin: Anne Kolaczyk, 5.2.98, Das Original lautet "kennst du die Geschichte von der kleinen roten
Katze". Für unsere Hunde umgeschrieben von Manu.

 Liebes Herrchen, troeste Dich!

 Liebes Herrchen, tröste Dich,
ich weiß, wie sehr Du liebtest mich,
und auch mein Herz schlug nur für Dich,
ich nie von Deiner Seite wich.

Verband uns traute Zweisamkeit,
und liebten wir es, rauszugeh'n,
des Abends die Geruhsamkeit,
ließ manche Sorge schnell vergeh'n.

Kann ich Dich nun nicht mehr begleiten,
so wird mein Geist Dich doch geleiten,
meine Nase kennt jede Wiese,
jeden Windzug, welcher blies.

Wirst an allbekannten Stellen
auch erinnert sein ans Bellen,
wenn Du andere Hunde siehst
und vor Deinen Tränen fliehst.

Doch so soll Dich trösten eins:
Du warst mein Licht des Sonnenscheins,
gabst Futter mir und auch ein Dach,
dafür ich hielt Dir treu die Wacht.

Nie verlor'n geht diese Liebe,
unerfüllt sie doch erst bliebe,
wenn einander nicht gedacht,
Erinnerung nicht in uns wacht.

Drum gedenke meiner immer,
sonst der Schmerz wird sein noch schlimmer.
Schliess' mich in Dein Herz fest ein,
dann werd ich ewig bei Dir sein.

Sind die Tränen reich geflossen,
denk auch an meine Artgenossen.
Mancher sitzt gar wie in Trance
im Zwinger, hoffend auf die Chance,
welch Du bereit wärst, ihm zu geben
und erneut zu zweit zu leben.

Reich erfuellt von Stolz und Mut
tut nun ein neues Tier Dir gut.

(aus: Neufundlaender-Zeitung 'Der Baer', April 2000
Anja Kreusch-Roth, verfasst fuer H.-G. Busmann fuer seinen verstorbenen 'Joni')

 

Link zur Tierbestattung:

 www.kleintierkrematorium.de

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